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Mallorca | Das sind die Schnorchel-Paradiese vor der Hochsaison

Die besten Schnorchelspots nach Regionen geordnet.

Mallorca Anfang Juni bietet optimale Bedingungen zum Schnorcheln: wenige Touristen, klares Wasser und angenehme Temperaturen. Wir haben für euch die besten Spots nach Regionen geordnet.

Westküste

Cala Llamp bei Port d'Andratx

Das glasklare Wasser der Bucht ist von einer natürlichen Felslandschaft umgeben. Der kleine Tunnel im Fels führt zu den besten Schnorchelstellen, wo sich deutlich mehr Meeresleben tummelt als auf der touristischen Seite der Bucht. Die Bedingungen eignen sich sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene.

Malgrats-Inseln (Marinereservat)

Vor Santa Ponsa liegt dieses Naturschutzgebiet mit ursprünglicher Unterwasserwelt. Bootstouren starten direkt ab Santa Ponsa und bringen euch zu den geschützten Gewässern. Das ruhige Wasser mit wenig Strömung macht die Inseln auch für Kinder ab acht Jahren geeignet.

Cala Banyalbufar

Die zerklüftete Felsküste bietet interessante Unterwasserformationen, zwischen denen sich vielfältiges Meeresleben versteckt.

Nordküste

Cala Murta (Port de Pollença)

In dieser ruhigen Bucht sorgt das klare Wasser für optimale Sichtverhältnisse beim Schnorcheln. Hier könnt ihr Schwärme von Sargo und Salema beobachten, während sich in tieferen Bereichen gelegentlich Barrakudas und Zackenbarsche aufhalten.

Playa de Formentor

Der weitläufige Strand ist bekannt für seine Schwärme von Meerbrassen und Meeräschen, die sich in den ruhigen Gewässern wohlfühlen. Über dem felsigen Meeresboden schweben häufig Drückerfische und Trompetenfische.

Ostküste

Cala Mondragó (Naturpark)

Der Naturpark bietet mehrere geschützte Buchten mit abwechslungsreicher Unterwasserwelt. Zwischen ausgedehnten Seegraswiesen verstecken sich kleine Höhlen, während verschiedene Felsformationen Lebensraum für zahlreiche Meerestiere bieten.

Cala Agulla (bei Cala Ratjada)

Der Sandstrand mit türkisfarbenem Wasser lockt mit farbenprächtigen Unterwasserbewohnern. An den Korallenformationen weiden Papageienfische, während Regenbogen-Lippfische durch das seichte Wasser flitzen.

Cala Mesquida

Dieser ursprüngliche Strand beherbergt eine lebendige Unterwasserwelt. Zwischen den natürlichen Felsformationen tummeln sich Riffbarsche und Lippfische, während Meerbrassen und Meerbarben elegant durch das klare Wasser gleiten.

Südküste

Cala Santanyí

Das azurblaue Wasser dieser Bucht beherbergt ein reiches Meeresleben. Schwärme von kleinen Sardinen und Brassen durchziehen das Wasser, während sich bunte Riffbarsche zwischen den felsigen Bereichen aufhalten.

Calo des Moro

Die kleine Bucht besticht durch türkisfarbenes Wasser, das von charakteristischen orangen Felsen eingerahmt wird. In den Felsspalten verstecken sich häufig Tintenfische, während weiter draußen große Fischschulen ihre Kreise ziehen.

Cala Llombards

Diese fjordartige Bucht mit weißem Sand und kristallklarem Wasser bietet durch ihre geschützte Lage ideale Schnorchelbedingungen mit wenig Wellengang. An den Felsen haben sich Korallen und Seeanemonen angesiedelt, während kleine Höhlen Tintenfischen Unterschlupf gewähren. Der zentrale Bereich ist eher sandig, an den Seiten finden sich felsige Bereiche mit reichem Meeresleben.

Cala Varques

Diese versteckte Bucht bei Manacor überrascht mit türkisfarbenem Wasser und flachen Höhlen. Verschiedene Felsformationen bieten bunten Fischarten einen vielfältigen Lebensraum.

Cabrera-Archipel

Der Nationalpark südlich von Mallorca bietet die ursprünglichste Unterwasserwelt. Streng regulierte Besucherzahlen sorgen für intakte Natur im Meer. Tagesausflüge gibt es ab Colònia de Sant Jordi zu drei Schnorchelstränden.

Wetter und Klima im Juni

Der Juni ist wettertechnisch optimal für das Schnorcheln auf Mallorca. Die Lufttemperaturen liegen bei angenehmen 26-29°C tagsüber und kühlen nachts auf 15-18°C ab. Mit durchschnittlich 11-12 Sonnenstunden täglich und nur zwei bis drei Regentagen im Monat herrschen ideale Bedingungen.
Weitere Infos zum Wetter und Klima auf Mallorca im Juni findet ihr unseren Klimadaten.

Die Wassertemperatur steigt von etwa 20°C Anfang Juni auf rund 24°C zum Monatsende. Zwar ist das Wasser zu Beginn des Monats noch etwas frisch für längere Schnorchelgänge, aber die Bewegung und die Sonneneinstrahlung an der Oberfläche gleichen das aus. Ein Neoprenanzug ist empfehlenswert, aber nicht zwingend erforderlich.

Der große Vorteil Anfang Juni: Das Wasser ist noch besonders klar. Die Sichtweite unter Wasser ist deutlich besser als später im Sommer.

Praktische Tipps

Ausrüstung: Investiert in qualitativ hochwertige Schnorchelausrüstung. Badeschuhe sind unbedingt empfehlenswert, da viele Spots felsigen Untergrund haben und sich zwischen den Steinen gerne Seeigel verstecken.

Sicherheit: Schnorchelt nie allein und haltet euch von Höhlen und Felsvorsprüngen fern, wo sich Muränen aufhalten könnten. Die Grundregel lautet: Nur schauen, nicht anfassen.

Beste Tageszeit zum Schnorcheln: Vormittags ist das Wasser zumeist am ruhigsten und klarsten.

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