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Nationalparks im Westen der USA

Von den heißen Tälern des Death Valley bis zu den schneebedeckten Gipfeln des Yosemite: Entdeckt die Schönheit der Nationalparks im Westen der USA.
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Im Westen der USA erstreckt sich eine faszinierende Landschaft, geprägt von majestätischen Bergen, tiefen Schluchten, endlosen Wüsten und schimmernden Seen. Hier finden sich einige der schönsten und bekanntesten Nationalparks der Welt, die jedes Jahr Millionen von Besuchern anlocken. Ob man nun auf der Suche nach Abenteuer, Naturerlebnis oder einfach nur Ruhe und Entspannung ist, die Nationalparks im Westen der USA bieten für jeden etwas. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf einige der beeindruckendsten Parks und ihre einzigartigen Sehenswürdigkeiten.

 

Yosemite Nationalpark

Half Dome im Yosemite Nationalpark vom Glacier Point aus
Blick auf den Half Dome im Yosemite Nationalpark vom Glacier Point aus. Bild: climate-data.org

Eingebettet in den Bergen der Sierra Nevada, ist der Yosemite (sprich: Josemiti ;-)) Nationalpark ein Juwel unter den Nationalparks im Westen der USA. Seit seiner Gründung im Jahr 1890 hat der Park Millionen von Besuchern angezogen, die von seiner atemberaubenden Schönheit fasziniert sind.

Eine der Hauptattraktionen des Yosemite Nationalparks ist zweifellos das Yosemite Valley. Hier schlängelt sich der Merced River durch eine tiefe Schlucht, umgeben von majestätischen Granitfelsen, die bis zu 1.200 Meter in den Himmel ragen. Der Half Dome, einer der bekanntesten Gipfel des Parks, thront über dem Tal und bietet eine beeindruckende Kulisse für Wanderungen und Fotomotive.

Ein weiteres Highlight des Yosemite Nationalparks sind die Yosemite Falls, einer der höchsten Wasserfälle Nordamerikas. Die Kaskade aus drei Wasserfällen stürzt insgesamt rund 739 Meter in die Tiefe und ist von verschiedenen Aussichtspunkten im Tal aus zu sehen.

Für Abenteuerlustige bietet der Park zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern und Klettern. Eine der bekanntesten Wanderungen ist der Mist Trail, der zu den Vernal und Nevada Falls führt. Die Wanderung ist anspruchsvoll, aber die Aussicht auf die spektakulären Wasserfälle und das Tal machen sie zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Wer auf der Suche nach Ruhe und Einsamkeit ist, findet im Yosemite Nationalpark auch abgelegene Gebiete wie das Hetch Hetchy Valley oder den Tuolumne Meadows. Hier kann man die Natur in ihrer unberührten Schönheit genießen und sich von der Hektik des Alltags erholen.

Der Yosemite Nationalpark hat auch viele Aussichtspunkte zu bieten, von denen aus man einen großartigen Überblick über das Tal und seine Umgebung hat. Zu den bekanntesten Zielen gehören der Glacier Point, der Taft Point und der Tunnel View. Letzterer bietet einen unvergleichlichen Blick auf El Capitan, Half Dome, and Bridalveil Fall.

Tunnel View im Yosemite Nationalpark
Tunnel View im Yosemite Nationalpark mit Blick ins Yosemite Valley, auf El Capitan, den Half Dome sowie Bridalveil Fall. Bild: climate-data.org

Eine absolute Empfehlung ist der Mariposa Grove, der für seine beeindruckenden Bestände an Riesenmammutbäumen bekannt ist. Dieser heilige Hain ist Heimat einiger der ältesten und größten Bäume der Welt, darunter der berühmte „Grizzly Giant“ und der „California Tunnel Tree“. Ein Spaziergang durch den Mariposa Grove ermöglicht es Besuchern, die majestätischen Riesenmammutbäume zu bewundern.

Mariposa Grove mit Schnee im Yosemite Nationalpark
Riesenmammutbäume im verschneiten Mariposa Grove im April 2023. Bild: climate-data.org

Insgesamt ist der Yosemite Nationalpark ein Muss für jeden Naturliebhaber, der die Schönheit der Berge und Täler des Westens der USA erleben möchte.

 

Kings-Canyon- und Sequoia-Nationalpark

Grant Grove mit Schnee im Kings Canyon Nationalpark
Unglaubliche Schneemengen im Grant Grove im Kings Canyon Nationalpark im April 2023. Bild: climate-data.org

Die Nationalparks Kings Canyon und Sequoia sind zwei wunderschöne Parks, die oft gemeinsam besucht werden und sich in der Sierra Nevada in Kalifornien befinden.

Eines der bekanntesten Highlights des Sequoia Nationalparks ist der General Sherman Tree, der größte Baum der Welt in Bezug auf sein Volumen. Der Baum ist etwa 83 Meter hoch und hat einen Durchmesser von fast 12 Metern am Boden.

Ein weiteres Highlight ist der Moro Rock, ein riesiger Felsbrocken, der hoch über dem Tal thront. Vom Gipfel aus hat man eine atemberaubende Aussicht auf das Tal und die umliegenden Berge.

Im Kings Canyon Nationalpark ist die Kings Canyon Scenic Byway ein Muss. Die Straße schlängelt sich durch den Canyon und bietet atemberaubende Ausblicke auf die Felswände und den Fluss. Ein weiteres Highlight ist der Zumwalt Meadow, ein wunderschönes Tal mit einem malerischen Fluss und sanften Hügeln.

Zu den beliebtesten Wanderungen im Kings Canyon und Sequoia Nationalpark gehören der Mist Falls Trail, der Cedar Grove Overlook Trail und der Lakes Trail. Jede Wanderung bietet tolle Ausblicke auf die Berge und Täler des Parks.

Zu den bekanntesten Aussichtspunkten in beiden Parks gehören der Cedar Grove Overlook und der Panoramic Point. Von diesen beiden Stellen aus hat man einen wunderbaren Blick auf die Landschaft und die umliegenden Berge.

 

Joshua-Tree Nationalpark

Skull Rock im Joshua-Tree Nationalpark
Der Skull Rock im Joshua-Tree Nationalpark. Bild: climate-data.org

Der Joshua-Tree Nationalpark liegt im Süden Kaliforniens und ist bekannt für seine einzigartige Wüstenlandschaft und die ikonischen Joshua-Bäume.

Eine der Hauptattraktionen des Joshua-Tree Nationalparks sind zweifellos die Joshua-Trees selbst. Diese Bäume, die nur in der Mojave-Wüste wachsen, haben ein einzigartiges Aussehen mit ihren bizarren, verdrehten Zweigen und der schroffen Rinde.

Joshua-Tree im Joshua-Tree Nationalpark
Einzigartige Joshua-Trees im gleichnamigen Nationalpark. Bild: climate-data.org

Eine weitere Hauptattraktion des Parks sind die riesigen Felsformationen, die sich durch das Gebiet ziehen. Einige der bekanntesten Felsformationen sind der Arch Rock, der Skull Rock und der Split Rock. Diese Felsen bieten nicht nur eine spektakuläre Kulisse, sondern sind auch ein Paradies für Kletterer und Wanderer.

Der Joshua-Tree Nationalpark bietet Wanderwege wie den Hidden Valley Trail, der durch eine abgelegene Schlucht und riesige Felsformationen führt. Es gibt auch Möglichkeiten zum Camping, Klettern und Mountainbiken auf den zahlreichen Wegen im Park.

Zu den bekanntesten Aussichtspunkten im Joshua-Tree Nationalpark gehören der Keys View und der Barker Dam. Von diesen Aussichtspunkten aus hat man eine unglaubliche Aussicht auf die Wüstenlandschaft und die umliegenden Berge.

 

Grand-Canyon Nationalpark

Grand Canyon Nationalpark
Grand-Canyon Nationalpark in Arizona. Bild: climate-data.org

Der Grand-Canyon Nationalpark in Arizona ist einer der bekanntesten und beeindruckendsten Nationalparks in den USA. Der Canyon, der sich über eine Länge von 446 Kilometern erstreckt und bis zu 1.600 Meter tief ist, bietet eine atemberaubende Landschaft und unvergessliche Ausblicke.

Eines der bekanntesten Highlights des Grand-Canyon Nationalparks ist der South Rim, der am häufigsten besuchte Teil des Parks. Hier befinden sich zahlreiche Aussichtspunkte, von denen aus man eine spektakuläre Aussicht auf den Canyon hat. Der Desert View Point und der Yaki Point sind nur einige der beliebtesten Aussichtspunkte, die man besuchen kann.

Kurz vor dem Sonnenuntergang am Grand Canyon Nationalpark
Kurz vor dem Sonnenuntergang am Grand-Canyon. Bild: climate-data.org

Ein weiteres Highlight des Grand-Canyon Nationalparks ist der Colorado River selbst, der sich durch den Canyon schlängelt. Man kann den Fluss auf einer Rafting-Tour erleben oder einfach nur den Anblick des türkisfarbenen Wassers genießen.

Im Grand-Canyon Nationalpark gibt es viele Wanderwege, die sich durch den Canyon schlängeln und immer wieder unterschiedliche Ausblicke bieten. Der Bright Angel Trail und der South Kaibab Trail sind zwei der bekanntesten Wanderwege und bieten spektakuläre Aussichten auf den Canyon und den Fluss.

Für Abenteuerlustige bietet der Grand-Canyon Nationalpark auch Möglichkeiten zum Camping oder zum Helikopterflug, bei dem man den Canyon aus der Vogelperspektive bestaunen kann.

Zu den bekanntesten Aussichtspunkten im Grand-Canyon Nationalpark gehören der Mather Point, der Hopi Point und der Powell Point. Von diesen Zielen aus hat man eine spektakuläre Aussicht auf den Canyon mit seinem Fluss.

Horseshoe Bend

Horseshoe Bend bei Page, Arizona
Der Horseshoe Bend bei Page, Arizona. Bild: climate-data.org

Ein weiteres Highlight in der Nähe des Grand-Canyon-Nationalparks ist der Horseshoe Bend in der Nähe der Stadt Page. Der Colorado River bildet hier eine dramatische Schleife, die sich um 270 Grad dreht und einen atemberaubenden Anblick bietet.

Von einem Aussichtspunkt, nur wenige Kilometer von Page entfernt, hat man einen wunderbaren Blick auf den Fluss und die umliegenden Felsformationen.

 

Antelope Canyon

Antelope Canyon bei Page, Arizona
Beeindruckende Farben und Felsformationen im Antelope Canyon bei Page, Arizona. Bild: climate-data.org

Wenn wir schonmal in der Nähe von Page angekommen sind, darf der beeindruckende Antelope Canyon nicht fehlen. Er ist eines der beliebtesten Fotomotive der Welt und bietet eine unglaubliche Landschaft aus farbigen Felsformationen und engen Schluchten. Der Canyon ist durch geführte Touren zugänglich, die im Voraus gebucht werden müssen.

 

Zion Nationalpark

Blick in den Zion Canyon auf dem Emerald Pools Trail
Blick in den Zion Canyon auf dem Emerald Pools Trail. Bild: climate-data.org

Der Zion Nationalpark in Utah ist bekannt für seine beeindruckende Landschaft aus roten Felsformationen, tiefen Schluchten und üppigen Wäldern. Der Park, der 1909 gegründet wurde, bietet eine Vielzahl von Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten für Besucher.

Eine der Hauptattraktionen des Zion Nationalparks ist der Zion Canyon, eine tiefe Schlucht, die sich über eine Länge von 24 Kilometern erstreckt und von majestätischen Felswänden umgeben ist. Wanderungen im Zion Canyon, wie der Angels Landing Trail oder der Narrows Trail, bieten spektakuläre Ausblicke auf den Canyon und die umliegenden Berge. Die Wanderungen sind allerdings nur was für erfahrende Wanderer und sind neuerdings kostenpflichtig. Informiert euch hier frühzeitig.

Weitere kostenlose Wanderrouten, die auch einen tolle Blicke auf die Landschaft bieten, sind der Canyon Overlook Trail oder der Weeping Rock Trail. Der Emerald Pools Trail führt zu drei smaragdgrünen Pools, die von Wasserfällen gespeist werden. Dieser Weg bietet eine malerische Kulisse aus roten Felsformationen und ist für Wanderer aller Schwierigkeitsgrade zugänglich.

Für Abenteuerlustige bietet der Zion Nationalpark auch Möglichkeiten zum Klettern und Canyoning. Die Felswände des Parks bieten eine Vielzahl von Kletterrouten für jeden Schwierigkeitsgrad. Canyoning-Touren durch die Schluchten des Parks bieten ein unvergessliches Erlebnis für alle, die auf der Suche nach einem Adrenalinkick sind.

Einen ausführlichen Bericht über einen Tag im Zion Nationalpark mit hilfreichen Tipps findet ihr hier.

 

Bryce Canyon Nationalpark

Der verschneite Bryce Canyon im April 2023
Der verschneite Bryce Canyon im April 2023. Bild: climate-data.org

Der Bryce Canyon Nationalpark in Utah ist bekannt für seine einzigartigen Felsformationen in den verschiedensten Orangetönen. Diese sogenannten Hoodoos, bizarre Felsnadeln, die aus den steilen Felswänden herausragen, sind eine der Hauptattraktionen des Bryce Canyon.

Der Park bietet zahlreiche Wanderwege, die durch die Hoodoos führen und spektakuläre Ausblicke bieten, wie der Navajo Loop Trail oder der Queen's Garden Trail.

Navajo Loop Trail im Bryce Canyon
Auf dem Navajo Loop Trail im Bryce Canyon. Bild: climate-data.org

Ein weiteres Highlight des Bryce Canyon Nationalparks ist das Bryce Amphitheater, ein beeindruckendes Naturschauspiel aus Hoodoos, die eine kreisförmige Arena bilden. Der Aussichtspunkt Sunrise Point bietet einen atemberaubenden Blick auf das Amphitheater und die umliegenden Felsformationen.

Weitere Aussichtspunkte, die einen spektakulären Blick auf die Landschaft bieten, sind beispielsweise der Bryce Point und der Inspiration Point, um zwei der bekanntesten zu nennen.

Für Abenteuerlustige bietet der Bryce Canyon Nationalpark auch Möglichkeiten zum Wandern und Camping. Der Park verfügt über zahlreiche Campingplätze und bietet Wanderungen für jeden Schwierigkeitsgrad.

Zu den weiteren beliebten Aktivitäten im Bryce Canyon Nationalpark gehören die Vollmondwanderungen, bei denen man den Park bei Nacht erleben und den Sternenhimmel bewundern kann.

 

Capitol Reef Nationalpark

Capitol Reef National Park
Bild: Wolfgang Staudt, lizenziert unter CC BY 2.0, Capitol Reef National Park

Der Capitol Reef Nationalpark in Utah ist ein weniger bekannter, aber dennoch beeindruckender Nationalpark, der sich über eine Fläche von 979 Quadratkilometern erstreckt.

Eine der Hauptattraktionen des Capitol Reef Nationalparks ist die Waterpocket Fold, eine gewaltige geologische Verwerfung, die durch den Park verläuft. Die Felswände der Waterpocket Fold bieten spektakuläre Ausblicke auf die Landschaft und eine Vielzahl von Wanderwegen, wie zum Beispiel der Cassidy Arch Trail oder der Cohab Canyon Trail.

Ein weiteres Highlight des Capitol Reef Nationalparks sind die historischen Siedlungen, die von frühen Mormonen gegründet wurden. Die Fruita Historic District ist eine der bekanntesten Siedlungen und bietet ein Einblick in das Leben der Siedler in der Region im 19. Jahrhundert.

Im Capitol Reef Nationalpark gibt es auch viele Aussichtspunkte, die einen spektakulären Blick auf die Landschaft bieten. Der Sunset Point und der Panorama Point sind zwei der bekanntesten Ziele, die man besuchen kann.

 

Canyonlands Nationalpark

Canyonlands National Park
Bild: Graeme Maclean, lizenziert unter CC BY 2.0, canyonlands 19

Der Canyonlands Nationalpark in Utah ist bekannt für seine beeindruckende Landschaft aus tiefen Canyons, einsamen Wüsten und mäandernden Flüssen.

Beginnt eure Entdeckungsreise mit einem Besuch des Mesa Arch, einem natürlichen Bogen, der sich majestätisch an der Kante eines Plateaus erstreckt. Von hier aus bietet sich ein spektakulärer Blick auf die Landschaft und ein perfektes Fotomotiv für alle, die die Schönheit des Südwestens einfangen möchten.

Ein weiteres Highlight des Canyonlands Nationalparks ist der Island in the Sky District, ein Hochplateau, das sich 300 Meter über die umliegenden Canyons erhebt. Der Aussichtspunkt Grand View Point bietet einen atemberaubenden Blick auf die Canyons und die umliegenden Berge.

Im Canyonlands Nationalpark gibt es auch viele Wanderwege, die wunderbare Ausblicke auf die Landschaft bieten. Der Upheaval Dome Trail und der Chesler Park Trail sind nur einige der bekanntesten Wanderwege.

Für Abenteuerlustige bietet der Canyonlands Nationalpark Möglichkeiten zum Camping, Klettern und Rafting. Es gibt zahlreiche Campingplätze im Park, von denen aus man die Landschaft bei Sonnenuntergang und Sonnenaufgang erleben kann. Kletterrouten für alle Schwierigkeitsgrade finden sich an den Felswänden des Parks. Rafting-Touren auf dem Colorado River bieten ein unvergessliches Erlebnis für alle, die auf der Suche nach einem Adrenalinkick sind.

Arches Nationalpark

Canyonlands National Park
Bild: Lukas Schlagenhauf, lizenziert unter CC BY 2.0, Tower Arch – Arches NP

Der Arches Nationalpark in Utah ist ein Paradies für Liebhaber von Natur und Abenteuer. Der Park ist bekannt für seine erstaunlichen Felsbögen, die durch Millionen von Jahren der Erosion entstanden sind. Der Park erstreckt sich über eine Fläche von 310 Quadratkilometern und bietet viele Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten für Besucher.

Eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Arches Nationalpark ist der Delicate Arch, ein 16 Meter hoher Felsbogen, der ein Symbol des amerikanischen Westens geworden ist. Der Delicate Arch Trail ist eine der beliebtesten Wanderungen im Park und bietet einen tollen Blick auf den Felsbogen und die umliegende Landschaft.

Ein weiteres Highlight des Arches Nationalparks sind die Windows, eine Gruppe von Felsbögen, die in der Nähe des Parkplatzes zu finden sind. Die Windows sind besonders spektakulär bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, wenn das Licht auf die Felsbögen fällt.

Der Balanced Rock ist eine weitere beeindruckende Felsformation im Park. Ein Wanderweg führt direkt an dem riesigen Felsen vorbei, der auf einem kleinen Sockel zu balancieren scheint.

Um die Landschaft im Arches Nationalpark zu bewundern, empfehlen sich die Aussichtspunkte Park Avenue Viewpoint oder der Courthouse Towers Viewpoint, die man über die gleichnamigen Wanderwege erreicht. Weitere Wanderungen führen zum Beispiel über den Fiery Furnace Trail oder den Double O Arch Trail.

 

Death-Valley Nationalpark

Blicks ins Badwater Basin
Blick ins Badwater Basin von Dante's View aus. Bild: climate-data.org

Das Death Valley in Kalifornien ist ein Ort von erstaunlicher Schönheit und Extremen. Mit einer Fläche von über 13.000 Quadratkilometern ist es der größte Nationalpark außerhalb von Alaska und außerdem auch der heißeste. Im Sommer kann die Temperatur im Tal leicht über 50 Grad Celsius steigen. Bereitet euch gut auf die Temperaturen im Death Valley vor, insbesondere wenn ihr in den Sommermonaten reist. Ihr solltet immer ausreichend Wasser und Sonnenschutz mitnehmen und die Aktivitäten auf die kühleren Morgen- und Abendstunden beschränken. Über das aktuelle Wetter und die klimatischen Verhältnisse könnt ihr euch hier informieren:

Eines der bekanntesten Wahrzeichen des Tals ist der Badwater Basin, der tiefste Punkt in Nordamerika, der sich 86 Meter unter dem Meeresspiegel befindet. Das Gebiet ist von Salzpfannen bedeckt, die im Sonnenlicht glitzern und eine unvergessliche Aussicht bieten.

Am Zabriskie Point, ein Aussichtspunkt weiter oben, könnt ihr einen tollen Blick auf die Landschaft werfen. Nicht nur zu Sonnenauf- oder -untergang lassen sich von hier aus die wunderschönen Farben der Wüstenlandschaft erleben.

Die Mesquite Flat Sand Dunes sind ein weiteres Wahrzeichen des Death Valley. Diese riesigen Sanddünen erstrecken sich über mehrere Quadratkilometer und bieten ein unvergessliches Erlebnis, wenn man durch die sanften Hügel spaziert.

Über einen Scenic Drive lassen sich die Felsen der Artist's Palette erkunden. Hier sorgen mineralhaltige Gesteine für eine überraschende Farbpalette, die sich im Sonnenlicht widerspiegelt.

Artist's Palette im Death Valley
Artist's Palette im Death Valley. Bild: climate-data.org

Im Death Valley gibt es viele Wanderwege, aber zwei der bekanntesten sind der Golden Canyon Trail und der Salt Creek Interpretive Trail. Der Golden Canyon Trail ist eine 4,8 Kilometer lange Wanderung durch ein Tal mit beeindruckenden Felsformationen. Der Salt Creek Interpretive Trail ist eine 1,6 Kilometer lange Wanderung durch ein Tal, das von einem Bach durchzogen wird und Heimat von seltenen Fischen ist. Beide Wanderungen bieten eine großartige Möglichkeit, die Landschaft und Natur des Death Valley zu erleben.

 

Yellowstone

Yellowstone National Park
Bild: Erik Cooper, lizenziert unter CC BY 2.0, Yellowstone-205

Der Yellowstone Nationalpark in Wyoming ist bekannt für seine beeindruckenden Landschaften und vielfältige Tierwelt. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehören der Old Faithful Geysir, der im Durchschnitt alle 90 Minuten ausbricht, und der Grand Prismatic Spring, der drittgrößte heiße Quelle der Welt.

Yellowstone National Park
Bild: Tony Buckley, lizenziert unter CC BY 2.0, Old Faithful

Das Lamar Valley, was vom gleichnamigen Fluss durchzogen wird, ist ein weiteres Highlight, da es bekannt ist für seine Herden von Bisons und Grizzlybären.

Für Wanderer gibt es im Yellowstone Nationalpark viele Möglichkeiten, die Schönheit der Landschaft hautnah zu erleben. Der Mount Washburn Trail ist eine beliebte Wanderung, die einen atemberaubenden Blick auf die Umgebung bietet. Der Uncle Tom's Trail führt Besucher zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf die Lower Falls im Yellowstone River. Der Fairy Falls Trail ist ein weiterer beliebter Weg, vorbei an einem Wasserfall inmitten der wunderschönen Landschaft.

 

Monument Valley

MonumentValley
Bild: Stilfotografie, Monument Valley

Das Monument Valley, das sich auf der Grenze zwischen Arizona und Utah befindet, ist bekannt für seine atemberaubende Landschaft und beeindruckenden Felsformationen. Zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten gehören die berühmten Sandsteinfelsen, die aus dem roten Sand herausragen, das weltbekannte Wahrzeichen West Mitten Butte. Es ist das Sinnbild des Wilden Westens.

Für Wanderer gibt es im Monument Valley viele Möglichkeiten, die Schönheit der Landschaft hautnah zu erleben. Der Wildcat Trail ist eine 5 Kilometer lange Wanderung, die um West Mitten Butte führt und spektakuläre Ausblicke bietet. Der Sentinel Mesa Trail ist ein weiterer beliebter Weg, der zu einem Aussichtspunkt führt, der einen beeindruckenden Blick auf die Felsformationen bietet.

Zusätzlich gibt es auch Jeep-Touren, bei denen man tiefer in das Tal eindringen und noch mehr atemberaubende Landschaften erleben kann.

 

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Nationalparks im Westen der USA eine einzigartige Mischung aus spektakulären Landschaften, vielfältiger Tierwelt und Abenteuermöglichkeiten bieten. Ob ihr lieber die atemberaubenden Felsformationen im Bryce Canyon Nationalpark bewundert, auf dem Yellowstone River raftet oder den Sonnenuntergang im Joshua Tree Nationalpark genießt, jeder Nationalpark hat seine eigenen unvergesslichen Erlebnisse zu bieten. Es lohnt sich definitiv, diese Naturschätze zu erkunden und die Schönheit der Natur hautnah zu erleben.

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